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Firmen mit zuMUTbaren Erfahrungen

 

arbel film und fernsehproduktion

 

Bela Böke, Inhaber von arbel film und fernsehproduktion in Allschwil meint: “Früher hat der Mensch gejagt und gesammelt und sich so seinen Lebensunterhalt mit viel Arbeit erkämpfen müssen.” Damit drückt er aus, was und wieviel Arbeit für die Menschheit schon immer bedeutet hat. Auch für den Menschen mit einer Behinderung. Er und sein Projektleiter Daniel Wegmüller werfen auch die Frage auf, wie es für Menschen mit Behinderungen nach der Ausbildung weiter gehen soll. Lesen oder hören Sie.

 

Christ Aqua

 

Enrico Ravasio, Geschäftsführer und René Mamedow, Betriebsleiter bei der Firma Christ Aqua in Aesch als Arbeitgebende, sowie Ruedi Suri als Angestellter im Rollstuhl sprechen Klartext. Sie schildern unter anderem, wie wenig arbeitstechnische Anpassung es effektiv in einem Betrieb zu bewerkstelligen gilt, um dem Menschen mit einer Behinderung das ganz normale Arbeiten zu ermöglichen. Interessant sind vor allem die beiden Blickwinkel einerseits aus Sicht der Arbeitgeberschaft und andererseits derjenigen des Arbeitnehmers im Rollstuhl. Lesen oder hören Sie.

 

COOP


Barbara Schnyder, Betriebs-Sozialarbeiterin bei COOP Basel zeigt mit persönlichem Engagement, Mut und Diplomatie wie man einen fast schon aussichtslosen Fall auch angehen kann. Sie ist gleichermassen „Schutzengel“ dem Menschen mit einer Behinderung und dessen Temperament gegenüber wie auch Diplomatin bei den Verhandlungen mit der IV und dem Sozialamt.

Wie Barbara Schnyder die Situation ihres Schützlings klären und zu einem guten Ende bringen

konnte lesen oder hören Sie.

 

Eingliederungsstätte BL


Peter Paulmichl, Leiter der Werkstätte Reinach innerhalb der Eingliederungsstätte BL.

Seine beiden Zitate sprechen für sich: „ Mir ist sehr wichtig, wir reden immer von einem Menschen mit Behinderung, aber wir als Arbeitgeber sehen im Vordergrund nicht die Behinderung, sondern eben die Fähigkeit. Das Fahrrad flickt man ja nicht mit der Behinderung, sondern mit der Fähigkeit.“ Und: „Schlussendlich hat jeder Mensch irgendwo, irgendwie eine Behinderung, sei das weil er eine Brille trägt oder weil er etwas nicht kann, was andere können. Das sind je nachdem auch schon Behinderungen. Von dem her ist es wirklich so, dass die Fähigkeit das ist, was für uns wichtig ist und wirklich zählt.“ Lesen oder hören Sie.



Endress + Hauser Flowtec AG

 

Henri Gassler, Head of Division Human Resources bei der Flowtec AG, einer Tochterfirma

von Endress + Hauser in Reinach, schildert Anstellungsformalitäten, Arbeitsabläufe,Integrations-Situationen etc., wie sie innerhalb dieses Unternehmens mit Menschen mit Behinderungen gehandhabt werden.

Bei Endress + Hauser,dieser Firma, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist für ihr soziales Engagement, nicht nur auf diesem Gebiet.

Lesen oder hören Sie unten.


Extratel AG


Konrad Huber, Leiter des Callcenters Extratel AG in Basel und die sehbehinderte Angestellte Kathrin Rotschild, die als Callcenter-Agentin einen 100%-Job erfüllt, bringen es auf den Punkt:

Wie praktisch für jeden Menschen bedeutet auch für einen Menschen mit Behinderung Arbeit

ein gesundes Selbstwertgefühl sowie Selbstbestätigung und ermöglicht eine weitgehend normale Eingliederung in ein natürliches Sozialgefüge. Interessant sind auch hier die beiden Sichtweisen,

die des Chefs und diejenige der Angestellten. Mehr dazu lesen oder hören Sie.

 

First Catering

Markus Oberholzer, Gründer und Inhaber der First Catering Produktion AG in Bassersdorf bei Zürich hat mit seinem Geschäftspartner Hans-Jörg Notz und dessen Firma Shop-in-Shop Zeichen
gesetzt! Oberholzer und Notz haben einen Weg gefunden, wie man Menschen mit Behinderungen und obendrein aus mehr als l6 Nationen in den ganz normalen Arbeitsprozess eingliedern kann. “Unberechtigte Aengste stehen meistens im Weg. Diese verzögern ein erfolgreiches Konzept und lassen es verspätet einführen. Ein Konzept, das man schon längstens implementieren und anwenden könnte!”, stellt Markus Oberholzer fest. Das Zürcher-Modell, das weltweit Furore macht und dafür schon Preise erhalten hat, lesen oder hören Sie.

Restaurant blindekuh


Sonja Hohgraefe, Betriebsleiterin im Restaurant blindekuh in Basel und die beiden Angestellten

Manuela Keller und Giuseppina Dib lassen einen die unglaubliche Athmosphäre dieses Gastrobetriebes hautnah spüren und miterleben. Man erfährt wie es ist, Gerichte und Getränke am Geruch zu erkennen oder das Besteck, das Glas im Dunkeln zu ertasten. Wie die Gäste dies empfinden und Schilderungen von sehenden und nichtsehenden Angestellten über Begegnungen verschiedenster Art lesen oder hören Sie.

 

Stadtcasino


Felix Bigliel, Direktor im Stadtcasino in Basel und sein Küchenchef Hilmar Rudolph schildern den Alltag im Umgang mit einem Angestellten mit einer Behinderung. Von ihnen als Arbeitgeber erfährt man auf eindrückliche Art und Weise, dass es bei praktisch jeder Art von Behinderung möglich ist, einen geeigneten Arbeitsplatz in einem Betrieb zu finden. Wie auch bei Menschen ohne sichtbare Behinderung zählen Talente und die jeweilige Ausbildung. Was Felix Bigliel und Hilmar Rudolph an Erfahrungen und wichtigen Punkten bei der Anstellung eines Menschen mit einer Behinderung weitergeben können lesen oder hören Sie.

 

Stadtgärtnerei


Linda Setz, Betriebsleiterin einer Zweigstelle der Stadtgärtnerei Basel arbeitet vor allem mit Menschen mit psychischen Behinderungen zusammen. Wie sie und der Zierpflanzen-Gärtner

Alfred Kaufmann mit viel Subtilität diese Menschen fördern und ins Team integrieren und

wie die Auszubildende Eveline davon träumt, dass es irgenwann für alle Menschen mit

Behinderungen, ob im Rollstuhl oder gehörlos Arbeitsplätze gibt, lesen oder hören Sie.

 

Tschantré AG


Martin Wegmann, Geschäftsführer der Firma Tschantré AG in Basel zeigt uns allen auf, wie man gegenüber Menschen mit einer Behinderung sowohl innerhalb des Teams wie auch bei der Kundschaft Schwellenängste abbauen kann. Er legt dar, wie Teamgeist durch eine behinderte Kollegin oder auch einen Kollegen aufgewertet und gestärkt wird. Er wünscht andern Arbeitgebenden den Mut es ihm gleich zutun, weil alle Beteiligten aus einer solchen Situation nur profitieren. Praktische Erfahrungen, Anstösse und Tipps von Martin Wegmann lesen oder hören Sie.

 

WIR Bank


Daniele Ceccarelli, Leiter des Rechtsdienstes bei der WIR BANK in Basel bezieht ganz klar

Stellung gegenüber der Anstellung eines Menschen mit einer Behinderung: “Wenn sich bei uns

jemand mit einer Behinderung bewirbt, wird diese Person genau so zum Vorstellungsgespräch

eingeladen, wie ein Bewerber oder eine Bewerberin ohne Behinderung.” Chancengleichheit also

von Anfang an! Über das weitere Vorgehen, praktische Erfahrungen im Berufsalltag und

Teamgeist lesen oder hören Sie.